Samstag, 19. Mai 2012

Spielvorstellung: Wrath of Ashardalon



Hier das Einführungsvideo zu Pen-and-Paper-Rollenspielen.

Wrath of Ashardalon auf BGG.

Und nicht vergessen: Hier per Mail bestellen oder gleich im Laden vorbeischauen!
Damit unterstützt Ihr übrigens auch mich und meine Arbeit.

Kommentare:

  1. Erstmal schön, dass du dich für die Kurzvorstellung der beiden Titel entschieden hast.

    Trotzdem würde ich etwas widersprechen:

    Zum Einen würe ich nicht sagen, dass Gears of war das simplere Spiel ist - die Kämpfe stehen natürlich sehr im Vordergrund, aber das Kampfsystem empfinde ich als spannender als bei WoA. Auch ist der Schwierigkeitsgrad höher und das Ai-System flexibler als bei den D&D-KOOP-Crawlern. Insgesamt unberechenbarer als die D&D-Spiele.

    Zum Anderen finde ich das Regelsystem von WoA zwar insgesamt gelungen, aber doch sehr ungenau. Eine Spielgruppe sollte sich darauf einstellen, dass man gerne mal um Regelauslegungen diskutieren muss (z.B. Zieht das Monster nun auf nächst Tile oder nicht?).

    Nichtsdestotrotz: Beides tolle Spiele, die viel Spaß machen. Wem WoA zu simpel ist und das Upleveln vermisst, der soll unbedingt mal auf [geekurl= http://ratdorg.blogspot.de/p/index.html]Ninadorgs Seite[/geekurl] vorbeischauen. Da werden die D&D-Spiele nämlich erst zu dem, was sie meiner Meinung nach aus der Packung heraus hätten sein sollen.

    Bei Gears of war fehlen leider Ereigniskarten, die dem Spiel gut getan hätten, aber das Bewegungssystem der Monster ist an sich abwechslungsreicher und cleverer (wenngleich das Durchziehen eines Kartenstapels ein kleiner Designfehler ist).

    Beide kaufen!

    AntwortenLöschen
  2. Hi Seb,

    danke für Deinen Einwurf und auch Deinen Link!

    Wie gesagt war für Gears of War nicht mehr genug Zeit- ich wollte es nur vergleichend in den Raum stellen. Ich gebe Dir Recht, dass die Monster bei GoW ein wenig unberechenbarer handeln und auch dass der Schwierigkeitsgrad höher (bissig) einzustufen ist.

    Wie Du selbst ansprichst, ist das Kartenziehen der KI (und meiner Meinung nach auch andere Elemente wie z.B. Sichtlinie, die bei D&D einfacher oder erst gar nicht von der Hand gehen) aber nicht wirklich elegant gelöst, weshalb es sich wesentlich anstrengender spielt als D&D. Ebenso finde ich den Aufbau wesentlich komplizierter - auch, wenn er recht gut funktioniert. Dazu kommt, dass D&D einfach ein sehr Rundes Verlieserlebnis bietet, mit abwechslungsreicheren Aufträgen, Schätzen, Ereignissen, Monstern, Fallen, etc. Bei GoW kommt für mich persönlich nicht halb so viel Stimmung und Varianz auf.

    Regelungenauigkeiten konnte ich keine wesentlichen ausmachen. Wenn man die Regel genau liest, sollte sich eigentlich alles klären - Probleme treten, wie ich an anderer Stelle mal sehr treffend gelesen oder gehört habe, eher dann auf, wenn man zu viel über diese Art von Spielen kennt und anfängt zu interpretieren. Reines abarbeiten der Regeln funktioniert sehr gut (z.B. werden Monster beim Bewegen nach Möglichkeit immer auf den Startpunkt des nächsten Teils gesetzt etc.). Ungenau oder unübersichtlich empfand ich eher genau die Regel von GoW, wie es ja häufig bei FFG-Regeln der Fall ist.

    Jeder soll sich das zulegen, was ihm eher entspricht. Leider reicht es bei vielen nicht für beides, oder nicht jeder ist so ein eingefleischter Fan wie Du, dass er zwei ähnliche Spiele anschaffen möchte.
    Ich bleibe, und damit bin ich sicher nicht allein, klar bei D&D!

    Grüße,
    Ben

    AntwortenLöschen